AufstandderIdeen

Wir machen Schluss mit der Empörungskultur und fragen radikal konstruktiv nach Verbesserungsideen – für den eigenen Ort, für das ganze Land, für unsere offene Gesellschaft.

Intro

Klimawandel, Mobilitätswende, Demokratieverdrossenheit… Wir stehen vor einer Menge gesellschaftlicher Herausforderungen. Doch für Untergangsstimmung bleibt keine Zeit. Stattdessen wollen wir neue Ideen für die Zukunft entwickeln. Und das kann nur funktionieren, wenn möglichst viele mitmachen.

Den Status quo zu verteidigen reicht längst nicht aus. Neue Wege müssen gegangen werden, wenn wir ein gerechteres und besseres Leben für alle, auch für kommende Generationen, zum Ziel haben wollen. Mit dem Ideenlabor der Offenen Gesellschaft arbeiten wir auf gesellschaftliche Transformation hin. Das Besondere daran: hier sind es die Bürger*innen selbst, die Probleme identifizieren und neue Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens entwickeln. Denn ein wichtiger erster Schritt besteht darin, die Menschen, die von den Herausforderungen betroffen sind, als Expert*innen für deren Lösungen anzuerkennen. Hierfür schaffen wir einen Raum mit visionären Gestaltungsmethoden und in Kooperation mit lokalen Organisationen.

Die Vision dahinter: wir verlassen die Zuschauer*innenrolle und verstehen uns als aktive Gesellschaftsmacher*innen.

2019 waren wir im ganzen Land unterwegs. Von Görlitz bis Aachen, von Passau bis Schwerin. Mit einer interaktiven Wanderausstellung haben wir einen öffentlichen Raum geschaffen, um über die Zukunft unserer offenen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und die Ideen der Menschen dafür zu sammeln. Wie kommen wir raus aus der gefühlten Dauerkrise und Untergangsstimmung? Welche Freiheiten haben wir? Wofür wollen wir uns einsetzen? Wie wollen wir die Gesellschaft weiterentwickeln?

Im Rahmen dieser Tour haben wir unser Format ‘Ideenlabor’ ausgiebig getestet und verbessert. Alle waren eingeladen teilzunehmen und Lösungen für Herausforderungen vor Ort zu erarbeiten. Die gesammelten Ideen wanderten mit uns durchs Land, von Station zu Station, von Bochum über Chemnitz bis nach Berlin. Auf dieser Seite werden die gesammelten Ideen der Menschen in Deutschland vorgestellt.

DieIdeen

Stadt der Umwelt
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Stadt der
Umwelt

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Stadtgärten

Städte werden nachhaltiger und stärker begrünt. Es entstehen kleine Stadtgärten mit essbarer Bepflanzung. Dadurch steigert sich die Lebensqualität vor Ort und es entstehen neue öffentliche Treffpunkte im Grünen.

Demokratische Energieerzeugung

Bürger*innen erzeugen in organisierten (Nachbarschafts-)Gruppen selbst Energie und schaffen so ein dezentrales und damit resilientes Versorgungssystem. Die Energieeinheiten haben einen festen Kurs und können gegen Waren oder Dienstleistungen eingetauscht werden, deren Wert auf verursachtem CO2-Ausstoß basiert.

Nachhaltige Preise

Der Preis eines Produktes spiegelt den tatsächlichen Preis des entstandenen Schadens an der Umwelt wider. So werden Flüge deutlich teurer, während regionale Bio-Lebensmittel günstiger werden. Staatliche Subventionen umweltschädlicher Produkte werden durch die Förderung nachhaltiger und bedarfsorientierter Produktion ersetzt.

Umweltmobil

Ein Umweltmobil schafft Aufklärung über individuelle Umwelteinflüsse und stellt Informationen für eine nachhaltigere Lebensweise, sowie Angebote zur Bekämpfung von Ressourcenverschwendung zur Verfügung. Beispiele aus anderen Städten mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten haben hier ebenfalls ihren Platz.

Die grüne Stadt

In der Stadt der Umwelt werden Autos unterirdisch geparkt. So entsteht auf den ehemaligen Parkplätzen mehr Raum für Menschen, Radwege und vor allem eine Innenstadt mit mehr Grünflächen und Bäumen.

Tauschläden

Öffentliche, zentrale Orte zum Tauschen gebrauchter Waren bieten eine Möglichkeit für nachhaltigeren Konsum. Dort kann Gebrauchtes gegen Benötigtes eingetauscht werden oder im integrierten Repair-Café repariert werden. Während der vielen Veranstaltungen, die nun in den ehemals leerstehenden Geschäften stattfinden, lassen sich neue Dinge auch ganz leicht selber herstellen.

Öffentliche Wasserspender

Im öffentlichen Raum stehen überall Trinkwasserspender zur freien Verfügung. Damit werden weniger Plastikflaschen benötigt und es entsteht weniger Müll.

Berge der Bildung
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Berge der
Bildung

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Kinder an die Macht

Die frühe Förderung eines Demokratieverständnisses soll politischem Verdruss vorbeugen. Kinder haben bereits in der KiTa mehr Eigenverantwortung und Mitbestimmungsrecht. Außerdem werden Schulklassen inklusiv gestaltet, um so ein möglichst differenziertes Verständnis von Gesellschaft zu erreichen.

Investitionen

Um den Zugang zu Bildung so fair wie möglich zu gestalten und allen gleiche Chancen zu bieten, ist eine kostenlose Bereitstellung von Lernmaterialien unumgänglich. Aber auch kostenlose Nachhilfe und kulturelle Angebote sind eine Möglichkeit, Bildung für alle zu gewährleisten. Staatliche Investitionen in Bildung und die Infrastruktur von Schulen haben sich bewährt und zählen mittlerweile zu den größten öffentlichen Ausgaben.

Achtsamkeit

Der Fokus im Bildungssystem verschiebt sich von marktorientierten Fächern hin zur Stärkung von Allgemeinbildung, zu der auch Musik, Kultur und Naturschutz zählen. Außerdem sind Formate für das Erlernen von respektvollem Umgang und gegenseitigem Verständnis fester Bestandteil des Unterrichts, genau wie höfliche Diskussionsrunden. Besonders das Hinterfragen von und die kritische Auseinandersetzung mit dem Status quo, sollen dabei helfen, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken.

Bildungsurlaub

Als Gesellschaft legen wir Wert auf lebenslanges Lernen und politische Bildung. In Bildungscamps kommen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und aus unterschiedlichen Generationen zusammen und lernen von- und miteinander. Debattenformate, Lesezirkel, Sprachkurse, Musikunterricht, Wanderungen in die Natur, Pflanzenkunde: Die Bildungscamps machen Wissen für alle dezentral und selbstorganisiert zugänglich und werden vom Staat finanziell gefördert.

Amt für Zukunft

Aus der Gesellschaft heraus entstehen zukunftsweisende Ideen. Ein Amt für Zukunftsfragen oder eine Ideenbehörde bilden die Anlaufstelle, um diese Ideen zusammenzutragen, zu organisieren und deren Ausgestaltung unter Mitbestimmung der Bürger*innen bis in die Umsetzung voranzutreiben. So werden gesellschaftliche Zukünfte kollektiv entworfen und Wissen und Visionen geteilt.

Kultur überall

Besonders in einkommensschwachen und ländlicheren Gegenden werden verstärkt Angebote im kulturellen Bereich und zur Weiterbildung gefördert, besonders wenn diese von lokalen Gruppen selbst organisiert werden.

Öffentliche Bühnen

An vielen Orten gibt es öffentliche Bühnen, auf denen Menschen einfach so auftreten können und so zur kulturellen Bildung ihrer Mitmenschen beitragen.

Platz des Dialogs
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Platz des
Dialogs

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Gute Nachbar*innen

Gute Nachbarschaft wird hier wirklich gelebt. Menschen, die frisch an einen Ort ziehen, werden herzlich willkommen geheißen und erhalten Hilfestellung, um sich zurechtzufinden und neue Kontakte zu knüpfen. Ein Nachbarschaftsbrett in den gemeinsamen Räumen der Häuser regelt Bedarfe, Anliegen und wann das nächste Hoffest stattfindet. Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt werden hier stark empfunden, andere Lebensweisen und Weltbilder kennengelernt und besser verstanden.

Treffpunkte nutzen

Es muss nicht immer gleich eine Stadthalle gebaut werden, stattdessen kommen wir dort miteinander ins Gespräch, wo sich ohnehin Leute treffen. So werden nun spontane Diskussionsrunden im Spätkauf veranstaltet oder regelmäßige Versammlungen der Nachbarschaft abwechselnd in der Dönerbude und dem Bioladen abgehalten. Dort werden Ideen zur Entwicklung der Nachbarschaft geschmiedet, Pläne besprochen und Netzwerke zum gemeinsamen Anpacken gestrickt.

Brücken bilden

Um dem Phänomen entgegenzuwirken, auf Veranstaltungen stets die gleichen, “üblichen Verdächtigen” anzutreffen, wird die Aufteilung in verschiedene Gruppen nun überbrückt. Alle bringen Jemanden mit, der/die zuvor noch keinen Kontakt mit den Themen der Veranstaltung hatte.

Gemeinsam Wohnen

Genossenschaftliche Wohnprojekte, die verschiedene Generationen vereinen, bringen Jung und Alt zusammen und fördern das Verständnis füreinander. Durch den Austausch lernen alle Generationen voneinander und können sich im Alltag gegenseitig unterstützen.

Begegnungsbänke

In jedem Stadtteil errichten Bürger*innen gemeinsam Bänke der Begegnung im öffentlichen Raum. Diese sind einander zugewandt, wodurch sich Gelegenheiten für Gespräche mit Unbekannten ergeben.

Straßenfest

Straßenfeste bringen Menschen zusammen, schaffen Orte zum Austausch und stärken den Zusammenhalt.

Politik im Dialog

Regelmäßige Treffen zwischen Bürger*innen und lokalen Politiker*innen bieten die Möglichkeit, einander besser zu verstehen, Anregungen zu geben, Probleme anzusprechen oder auch mal Danke zu sagen, an die Personen, die im Stadtteil engagiert sind.

Dorf der Demokratie
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Dorf der
Demokratie

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Grund- einkommen

Um sich mit politischen Themen zu beschäftigen und gesellschaftlich engagieren zu können, sind Zeit und entsprechende Finanzierung nötig. Ein Grundeinkommen unterstützt Engagement, indem es finanzielle Sicherheit bietet und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung.

Haus für Engagierte

Gemeinnützige Vereine haben einen zentralen Sitz im Haus der Zivilgesellschaft. Dort finden Veranstaltungen statt, eine Freiwilligenbörse bietet Anknüpfung an lokales Engagement und eine Zeitbank schafft Wert für Tätigkeiten im Interesse der Allgemeinheit.

Zuhören

In öffentlichen Räumen gibt es mobile, kostenlose Beratungsformate für Möglichkeiten zur Unterstützung für Benachteiligte, Eltern oder Geringverdiener*innen. An diesen Orten wird echtes Zuhören gelernt und ein achtsamer, respektvoller Umgang geübt.

Speaker’s Corner

Wo geht man eigentlich hin, wenn man ein öffentliches Anliegen hat? Eine Idee, für die Mitstreiter*innen gewonnen werden sollen? Oder eine lehrreiche Geschichte zu erzählen? Ein Speaker’s Corner in jeder Stadt bietet Raum für das Vorbringen von Visionen, Fragen und Problemen in der Öffentlichkeit.

Junge Beteiligung

Junge Menschen lernen schon zu Schulzeiten in Debattierclubs, politische Diskussionen zu führen. Diese Erfahrung unterstützt dabei, ein demokratisches Bewusstsein zu entwickeln und andere Meinungen zu verstehen und wertzuschätzen. Seit das Wahlalter abgesenkt wurde, ist auch das Interesse der Jugendlichen für gesellschaftliche Themen gestiegen.

Öffentliche Information

Auf Schautafeln im öffentlichen Raum werden leicht verständliche Informationen über bürokratische Prozesse zugänglich gemacht und es wird beispielsweise über mögliche Unterstützung in der aktuellen Lebenslage informiert.

Bürgerforum

Dezentrale Bürgerforen bieten einen Raum, in dem sich Bürger*innen und Politiker*innen neu begegnen und gemeinsam an der Zukunft arbeiten. Dort findet der Austausch von Meinungen statt und Entscheidungen werden in neuen Formen der demokratischen Mitbestimmung getroffen. So erarbeiten dort beispielsweise geloste Bürger*innenräte Gesetzesvorschläge.

Gartenallianz Erfurt

Wie gelingt es einer wachsenden Stadt wie Erfurt, touristisch attraktiv zu werden – und zugleich der Gefahr einer „Disneysierung“ zu entgehen? Gerade, wenn das Gefühl besteht, Politik, Verwaltung und freie Träger arbeiten eher gegen- statt miteinander? 

Im Ideenlabor wird eine gemeinschaftsorientierte Allianz geschmiedet: Erfurts jahrhundertelange Expertise im Gartenbau muss nicht nur ein Blick in die Vergangenheit bleiben, sondern wird zur Chance für die Zukunft. Im Vorfeld der Bundesgartenschau, die 2021 in Erfurt stattfindet, sollen sich diejenigen vernetzen, die heute schon „Urban Gardening“ betreiben. Koordiniert kann die Bürgerschaft außerdem enger mit der Verwaltung wirksam werden – ein Gemeinschaftsprojekt entsteht. Die Möglichkeiten dazu werden aktuell mit Bürgerstiftungen im Regionalforum verhandelt. 

Dialog-Café Aachen

Als Grenzstadt, die so enge Kontakte zu ihren niederländischen und belgischen Nachbarn pflegt, möchte Aachen Begegnungsorte für Menschen unterschiedlichster Hintergründe schaffen. Gleichzeitig haben sich in der Stadt in den letzten Jahren viele Geschäftsräume geleert, die nun mit neuer Bedeutung gefüllt werden können.

Das im Ideenlabor Aachen entwickelte Konzept eines “Lehrstand-Cafés” setzt genau hier an und präsentiert ein buntes Angebot an Veranstaltungen, um das gesellschaftliche Miteinander in ehemaligen Ladenleerständen zu zelebrieren. Die einzelnen Programmpunkte reichen von Zukunftswerkstätten über Tanz bis hin zu Vorträgen über Achtsamkeit. Alles nach dem Motto „Öcher (Aachener) lehren und lernen“ – bereit, viele weitere Nachahmer*innen zu finden. Die Koordinationsstelle Bushof engagiert sich im Moment für die Realisierung des Cafés. 

Passau kocht!

In der niederbayrischen Stadt treffen drei Flüsse aufeinander, manche Bevölkerungsgruppen leben aber aneinander vorbei. Ein Viertel der Stadtbevölkerung stellen Studierende – richtig involviert in das Stadtgeschehen sind sie aber nicht. Den Wunsch zur Vernetzung hegen auch die zahlreichen Vereine und Initiativen Passaus. 

Was also bringt die Leute zusammen? Im Ideenlabor Passau kam eine ganz einfache Antwort: Essen. Einmal im Monat trifft man sich zum gemeinsamen Kochen, das ist die Idee. Das Besondere: Passaus Vereine, Initiativen, die Stadtverwaltung und Engagement-Neulinge begegnen sich auf Augenhöhe und kreieren etwas zusammen. Eine gut vernetzte Zivilgesellschaft entsteht. Der Oberbürgermeister bekundete bereits Interesse – nun arbeiten die Passauer*innen an der Umsetzung. 

Bürger-
budget Finsterwalde

Finsterwalde in Brandenburg – da denken manche an Sängerstadt und Lausitzer Seenland, andere an Strukturwandel und „Dunkeldeutschland“. Sicherlich steht eine Kleinstadt vor anderen Herausforderungen als Hamburg oder Berlin. Zugleich birgt die Überschaubarkeit des Ortes ein großes Potenzial für direkte Diskussionen mit Stadt und Verwaltung.  

Die während unseres Besuches und im Ideenlabor entwickelte Zukunft für Finsterwalde könnte bunter kaum sein: ein Wasserspielplatz neben einem Pflanzenlabyrinth im Schlosspark, eine Bürgerbühne, ein Märchenmarkt auf dem Marktplatz. Die Kreativität der Finsterwalder*innen bestärkt den Bürgermeister, in den Folgemonaten ein festes Bürgerbudget einzurichten. In der Zukunft könnte es also nicht nur bei einem Wasserspielplatz bleiben, sondern weitere Ideen regelmäßig Realität werden.

Block-
parlamente Schwerin

Sich über den Wahltag hinaus an Politik zu beteiligen, dafür fehlt oftmals Zeit, Kraft und das Vertrauen darin, etwas bewirken zu können. Der Schweriner Stadtteil Mueßer Holz, oft als „Problemviertel“ beschrieben, galt lange beispielhaft für die Krise der Parteiendemokratie. 

Im Ideenlabor Schwerin wurde eine neue Form aktiver Teilhabe diskutiert: Blockparlamente. In der Kneipe oder im Park treffen sich Menschen aus dem Viertel, die alle Bevölkerungsgruppen vertreten – die Alten, die Jungen, die Empfänger*innen von Sozialhilfe oder die Einzelhändler*innen. Gemeinsam berät man über die aktuellen Entwicklungen des Blocks und entscheidet über ein eigenes Budget, mit dem Projekte vor Ort umgesetzt werden können. Aktuell wird das Konzept verfeinert, um in Schwerin dafür zu werben. 

WasbeschäftigtdieMenschen?

Welche Themen beschäftigen die Menschen?

Top Themen Verteilung
Top Themen Verteilung

Wie stark hängen die Themen zusammen?





Wiegehenwirvor?

Ideenlabor

Ob demografischer Wandel, Transformationen der Arbeitswelt, oder der Erhalt von Orten und Institutionen des Miteinanders – die offene Gesellschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen. Um diese zu meistern, müssen Bürger*innen und Verwaltungen neue Formen der Zusammenarbeit finden.

Das Ideenlabor der Offenen Gesellschaft arbeitet an den Antworten für die Zukunftsfragen der Kommune. Es bietet einen Prozess, der die Belange und Bedürfnisse der Bürger*innen zum Zentrum hat. So gelingt es, basierend auf der Expertise der Betroffenen, passgenaue Antworten zu finden, die auf breite Akzeptanz stoßen. Es entstehen konkrete, realisierbare Ideen für Projekte die von lokalen Akteuren selbst oder mithilfe politischer Unterstützung zeitnah umgesetzt werden können.

Ideen für das Miteinander von Morgen: Entwickelt nicht nur mit, sondern von den Bürger*innen und umgesetzt durch Allianzen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Lokal, bedürfnisorientiert, radikal konstruktiv.

Ideen
umsetzen

Dem Ideenlabor liegt ein Baukastenprinzip zugrunde. Zusammen mit lokalen Partnern werden Umfang und Dauer der Maßnahmen sowie zentrale Fragestellungen, zielgruppenspezifische Methoden und die Art der Umsetzungsbegleitung definiert. Auf dieser Basis wird dann ein zugeschnittenes Konzept erstellt, das auf drei Phasen basiert:

1. In Kollaboration mit Kommunen und lokalen Organisationen identifizieren wir lokale Herausforderungen und Zukunftsfragen.

2. Betroffene Bürger*innen und lokale Akteure entwickeln konkrete, realisierbare Ideen in kreativen, zielgruppenspezifischen Formaten: vom mobilen Ideenlabor im öffentlichen Raum, über aufsuchende Formate, bis zu intensiven Design Thinking Seminaren.

3. Durch Vernetzung lokaler Innovator*innen mit relevanten Entscheidungsträger*innen und Multiplikator*innen, bieten wir Unterstützung bei der Ausgestaltung von Projektideen, sowie Tipps zu Finanzierung und Projektmanagement.

Neue Ideen?

Gemeinsam mit Bürger*innen erarbeiten wir innovative Lösungen als Antworten auf lokale Zukunftsfragen. Dabei stehen die Belange und Bedürfnisse der Bürger*innen im Vordergrund und es entstehen konkrete, realisierbare Ideen für Projekte, die von Bürger*innen vor Ort umgesetzt werden können. Mit unserem Ideenlabor schaffen wir eine neue Form der Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen und Politik. Durch diese Art der Bürgerbeteiligung, schaffen wir eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung, fördern bürgerschaftliches Engagement und stärken den Zusammenhalt vor Ort. Unser Team ist erfahren in der Entwicklung und Moderation partizipativer Workshops und erarbeitet gerne mit Ihnen zusammen lösungsorientierte und auf den Anlass und die Zielgruppe zugeschnittene Formate.

Sie wollen mehr über unsere Arbeit erfahren, ein Ideenlabor vor Ort ausrichten oder würden sich gerne mit uns über Formen der Bürger*innenbeteiligung austauschen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Suchen wir gemeinsam.

Max Bohm

Max Bohm
Projektleiter OG Lab
bohm@die-offene-gesellschaft.de
0176 – 43441892

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